Der branchenübliche Ansatz

Der branchenübliche Ansatz bei der Portfolioanalyse, der Asset Allokation und der Wertpapierbewertung.

Der branchenübliche Ansatz

Der branchenübliche Ansatz bei der Portfolioanalyse, der Asset Allokation und der Wertpapierbewertung.

01   PORTFOLIOANALYSE UND WERTPAPIERBEWERTUNG

01  Der branchenübliche Ansatz bei der Portfolioanalyse und der Wertpapierbewertung

Bei der Portfolioanalyse werden wesentliche Risiken der Portfolios, wie zum Beispiel Fundamentaldaten, Konzentrationsrisiken, Laufzeitenstruktur oder Sensitivitätsmaße, oft nicht oder nur unzureichend berücksichtigt.

Bewertungen von Wertpapieren werden oft mit Hilfe von Modellen errechnet, deren Eingaben und Annahmen aufgrund fehlender Erfahrung oder mangelnder Marktkenntnis nicht ausreichend modifiziert oder berücksichtigt werden.

01   PORTFOLIOANALYSE UND WERTPAPIERBEWERTUNG

01  Der branchenübliche Ansatz bei der Portfolioanalyse und der Wertpapierbewertung

Bei der Portfolioanalyse werden wesentliche Risiken der Portfolios, wie zum Beispiel Fundamentaldaten, Konzentrationsrisiken, Laufzeitenstruktur oder Sensitivitätsmaße, oft nicht oder nur unzureichend berücksichtigt.
Bewertungen von Wertpapieren werden oft mit Hilfe von Modellen errechnet, deren Eingaben und Annahmen aufgrund fehlender Erfahrung oder mangelnder Marktkenntnis nicht ausreichend modifiziert oder berücksichtigt werden.

02  Der branchenübliche Ansatz bei der Asset Allokation

Viele Investment Consultants und ALM-Manager kategorisieren die Kapitalanlagen ihrer Kunden entlang weniger Anlageklassen, wie zum Beispiel  Aktien, Renten, Alternative Investments, etc.

Für diese wenigen Anlageklassen werden dann jeweils Prognosen für den Ertrag und die Volatilität erstellt, die meist direkt oder impliziert aus der Vergangenheit abgeleitet werden. Die Erträge werden, der einfacheren Berechnung halber, meist als normalverteilt angenommen. Eine vermeintlich effiziente Grenze („Efficient Frontier“) anhand historischer Varianz-Kovarianz-Matrizen wird errechnet und eine Asset Allokation entlang dieser wenigen Assetklassen - wie zum Beispiel 15 Prozent Aktien, 60 Prozent Anleihen, etc. – empfohlen.

Dieser Ansatz beruht auf drei grundlegenden ANNAHMEN:

KORRELATIONEN: Die benannten Anlageklassen sind nicht hoch korreliert, sie bewegen sich also wenig gemeinsam, und die Korrelationen bleiben in allen Marktphasen relativ stabil. Eine ausgewogene Mischung dieser Anlageklassen („Diversifikation“) führt daher zu einer Risikoreduktion des Gesamtportfolios.

RENDITEVERTEILUNG: Die Erträge und Renditen der Anlageklassen sind weitgehend normalverteilt (Gauß-Verteilung), Ausreisser ("Fat tails") kommen selten vor und müssen nicht berücksichtigt werden.

RENDITEPROGNOSEN: Durchschnittswerte für Renditen und Volatilitäten aus der Vergangenheit können auch für die Zukunft angenommen werden.

02   ASSET ALLOKATION

02   ASSET ALLOKATION

02  Der branchenübliche Ansatz bei der Asset Allokation

Viele Investment Consultants und ALM-Manager kategorisieren die Kapitalanlagen ihrer Kunden entlang weniger Anlageklassen, wie zum Beispiel  Aktien, Renten, Alternative Investments, etc.
Für diese wenigen Anlageklassen werden dann jeweils Prognosen für den Ertrag und die Volatilität erstellt, die meist direkt oder impliziert aus der Vergangenheit abgeleitet werden. Die Erträge werden, der einfacheren Berechnung halber, meist als normalverteilt angenommen. Eine vermeintlich effiziente Grenze („Efficient Frontier“) anhand historischer Varianz-Kovarianz-Matrizen wird errechnet und eine Asset Allokation entlang dieser wenigen Assetklassen - wie zum Beispiel 15 Prozent Aktien, 60 Prozent Anleihen, etc. – empfohlen.
Dieser Ansatz beruht auf drei grundlegenden ANNAHMEN:
KORRELATIONEN: Die benannten Anlageklassen sind nicht hoch korreliert, sie bewegen sich also wenig gemeinsam, und die Korrelationen bleiben in allen Marktphasen relativ stabil. Eine ausgewogene Mischung dieser Anlageklassen („Diversifikation“) führt daher zu einer Risikoreduktion des Gesamtportfolios.
RENDITEVERTEILUNG: Die Erträge und Renditen der Anlageklassen sind weitgehend normalverteilt (Gauß-Verteilung), Ausreisser ("Fat tails") kommen selten vor und müssen nicht berücksichtigt werden.
RENDITEPROGNOSEN: Durchschnittswerte für Renditen und Volatilitäten aus der Vergangenheit können auch für die Zukunft angenommen werden.

03   ERFAHRUNGEN AUS DER FINANZKRISE

03  Erfahrungen aus der Finanzkrise

Nicht erst seit der Finanzkrise 2008/2009 ist aber klar, dass es einen Diversifikationseffekt auf der Ebene dieser groben Anlageklassen oft nicht gibt: Anleihen und Aktien eines Unternehmens weisen stets hohe Korrelationen auf.

Zu allem Übel steigen diese Korrelationen immer dann an, wenn man sie am dringlichsten benötigt: in fallenden Märkten. Der womöglich ohnehin geringe Diversifikationseffekt sinkt dann noch weiter.

Des Weiteren hat das Verhalten dieser Anlageklassen in der Vergangenheit oft keine Prognosekraft für die Zukunft mehr. Die historischen Erträge festverzinslicher Wertpapiere beispielsweise sind zu einem großen Teil den stark sinkenden Renditen und Spreads der letzten 30 Jahre geschuldet. Bei Renditen und Spreads nahe der Nulllinie können Erträge in dieser Anlageklasse aber nicht einfach aus der Vergangenheit fortgeschrieben werden.

Extrem fallende Märkte sind zudem keine Seltenheit mehr und kommen öfter vor, als zumeist normalverteilte Risikoszenarien (zum Beispiel Value at Risk, VAR) dies implizieren.

03   ERFAHRUNGEN AUS DER FINANZKRISE

03  Erfahrungen aus der Finanzkrise

Nicht erst seit der Finanzkrise 2008/2009 ist aber klar, dass es einen Diversifikationseffekt auf der Ebene dieser groben Anlageklassen oft nicht gibt: Anleihen und Aktien eines Unternehmens weisen stets hohe Korrelationen auf.
Zu allem Übel steigen diese Korrelationen immer dann an, wenn man sie am dringlichsten benötigt: in fallenden Märkten. Der womöglich ohnehin geringe Diversifikationseffekt sinkt dann noch weiter.
Des Weiteren hat das Verhalten dieser Anlageklassen in der Vergangenheit oft keine Prognosekraft für die Zukunft mehr. Die historischen Erträge festverzinslicher Wertpapiere beispielsweise sind zu einem großen Teil den stark sinkenden Renditen und Spreads der letzten 30 Jahre geschuldet. Bei Renditen und Spreads nahe der Nulllinie können Erträge in dieser Anlageklasse aber nicht einfach aus der Vergangenheit fortgeschrieben werden.
Extrem fallende Märkte sind zudem keine Seltenheit mehr und kommen öfter vor, als zumeist normalverteilte Risikoszenarien (zum Beispiel Value at Risk, VAR) dies implizieren.

Praxisnah? Aktuell? Relevant?

Aus unserer Sicht ist es mit diesem Ansatz weder möglich, das Portfolio wirklich zu analysieren und zu diversifizieren, noch kommt man so zu realistischen Prognosen und marktkonformen Bewertungen.

Praxisnah? Aktuell? Relevant?

Aus unserer Sicht ist es mit diesem Ansatz weder möglich, das Portfolio wirklich zu analysieren und zu diversifizieren, noch kommt man so zu realistischen Prognosen und marktkonformen Bewertungen.